I fell in love with SSpS.

2019-11-12 11:18

Ein Interview mit Sr. Maria Ancila Naben

Sr. Maria Ansila Naben stammt aus Timor, Indonesien und lebt seit Februar 2015 in Roman, Rumänien. Bei Ihrem ersten Besuch im Provinzhaus St.Koloman beantwortete sie gerne ein paar Fragen.

Barbara: Bitte erzählen Sie, wie Sie zu den Steyler Missionsschwestern gekommen sind.

Sr. Maria Ansila: Ich war in einer Klosterschule im Internat und hörte immer die Stimmen der Schwestern, wenn sie am Morgen und Abend während ihrer Gebete sangen. Das hat mir gefallen und ich habe gespürt, dass das auch etwas für mich wäre. Nach meinem letzten Highschooljahr wusste ich sicher, dass ich Missionsschwester werden möchte. Mein Vater wollte, dass ich studiere, aber ich hatte andere Pläne. Ich wollte als Missionsschwester die Welt kennenlernen. Meine Mutter kannte die Steyler Missionsschwestern und befürchtete, dass ich dann ins Ausland gehen würde. Trotzdem wurde mein Entschluss akzeptiert und ich habe ja auch noch drei Brüder und eine Schwester. Ich bin sehr froh, dass meine Mutter meine ewigen Gelübde im Februar 2012 noch mit mir feiern konnte. Leider starb sie einen Monat später. Ich bekam meine Bestimmung für Rumänien und reiste 2014 zuerst nach England um meine Sprachkenntnisse zu verbessern. Ein Jahr später kam ich nach Roman in Rumänien. Dort lebe ich in der Kommunität zusammen mit Sr. Theresia, Sr. Patrizia und Sr. Lioba.

Barbara: Was sind ihre Aufgaben in Roman?

Sr. Maria Ansila: Ich übernehme verschiedene Aufgaben in der Pfarre wie zum Beispiel Religionsunterricht für Kinder unserer Gemeinde und ich besuche kranke Menschen, die jemanden brauchen, der mit ihnen redet und ihnen hilft.

Barbara: An dieser Stelle frage ich immer nach dem Lieblingsgebet. Welches Gebet beten Sie gerne?

Sr. Maria Ansila: Besonders gerne bete ich den „Engel des Herrn“ und „Komm Heiliger Geist!“ Dazu gehe ich in die Kapelle oder bete in meinem Zimmer. Mein Ordensname ist ja Maria Ansila. Ansila bedeutet in meiner Muttersprache „Dienerin.“ Die südtiroler Marienstatue (Anm.: auf dem Foto) gefällt mir sehr gut. Sie steht in St. Koloman vor dem Eingang zur Klosterkapelle und stellt Maria dar, die die Menschen einlädt, Jesus zu begegnen. Ich möchte ihrem Beispiel folgen.

Barbara: Haben Sie auch eine Bibelstelle, die Sie besonders berührt?

Sr. Maria Ansila: Meine Lieblingsbibelstelle ist Joh. 21,15. Jesus fragt Petrus dreimal „Liebst du mich?“ Das berührt mich sehr. Ich möchte etwas für Jesus tun, ich möchte ihm antworten.

Zurück